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	<title>Kommentare für wegvonwegen</title>
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		<title>Kommentar zu Wolken von sylvia</title>
		<link>http://www.wegvonwegen.de/2012/02/02/wolken-3/comment-page-1/#comment-3942</link>
		<dc:creator>sylvia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:23:10 +0000</pubDate>
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		<description>am rand, am linken rand ein wimpernkranz, nein, ein wimpernbogen am frostigen himmel, tr&#228;nenlos winkt er den hohen d&#252;rren dampfmachern, nur zu, nur zu, noch ist zeit, bevor alles zerklirrt zerknistert zerrauscht im rauhen reif, die d&#228;cher, die zweige, die kalten katzenpfoten</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>am rand, am linken rand ein wimpernkranz, nein, ein wimpernbogen am frostigen himmel, tr&#228;nenlos winkt er den hohen d&#252;rren dampfmachern, nur zu, nur zu, noch ist zeit, bevor alles zerklirrt zerknistert zerrauscht im rauhen reif, die d&#228;cher, die zweige, die kalten katzenpfoten</p>
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		<title>Kommentar zu versunken von rebsch</title>
		<link>http://www.wegvonwegen.de/2012/02/05/vertiefung/comment-page-1/#comment-3941</link>
		<dc:creator>rebsch</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 08:54:08 +0000</pubDate>
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		<description>Verdeckt und hervorgehoben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verdeckt und hervorgehoben.</p>
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		<title>Kommentar zu Kaltwasser von sylvia</title>
		<link>http://www.wegvonwegen.de/2012/02/01/kaltwasser/comment-page-1/#comment-3937</link>
		<dc:creator>sylvia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 20:35:31 +0000</pubDate>
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		<description>neiiiiin - lieber noch warten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>neiiiiin &#8211; lieber noch warten&#8230;</p>
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		<title>Kommentar zu Gef&#252;hle und Gedanken von sylvia</title>
		<link>http://www.wegvonwegen.de/2012/01/28/gefuehle-und-gedanken/comment-page-1/#comment-3922</link>
		<dc:creator>sylvia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 12:33:52 +0000</pubDate>
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		<description>manchmal hausen diese gefl&#252;gelten wieder aufleuchtenden wesen auch in den von zeitl&#228;uften in ecken angeschwemmten aufget&#252;rmten moleskines, kladden, sudelheften, zettelk&#228;sten - schl&#228;gt man eines dieser beh&#228;ltnisse auf kann es geschehen, dass sich kairós ereignet, dass die schwingen des einst gedachten sich ausbreiten, sich erheben mit dem wom&#246;glich erhabenen gedachten daran - und dann schon wieder flugs entschwinden, denn niemals wird es das gleiche erleben sein, ganz egal, wann du diesen speicher wieder aufklappst - dieses erstaunte, fast &#252;berrumpelnde wiedererkennen wird es nur einmal geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>manchmal hausen diese gefl&#252;gelten wieder aufleuchtenden wesen auch in den von zeitl&#228;uften in ecken angeschwemmten aufget&#252;rmten moleskines, kladden, sudelheften, zettelk&#228;sten &#8211; schl&#228;gt man eines dieser beh&#228;ltnisse auf kann es geschehen, dass sich kairós ereignet, dass die schwingen des einst gedachten sich ausbreiten, sich erheben mit dem wom&#246;glich erhabenen gedachten daran &#8211; und dann schon wieder flugs entschwinden, denn niemals wird es das gleiche erleben sein, ganz egal, wann du diesen speicher wieder aufklappst &#8211; dieses erstaunte, fast &#252;berrumpelnde wiedererkennen wird es nur einmal geben.</p>
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		<title>Kommentar zu Schwermut von rebsch</title>
		<link>http://www.wegvonwegen.de/2012/01/27/schwermut-2/comment-page-1/#comment-3921</link>
		<dc:creator>rebsch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:17:55 +0000</pubDate>
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		<description>Haben die alten Naturforscher etwas herausgefunden, oder eine chemistische Methapher f&#252;r eine psychische Verfassung erfunden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Haben die alten Naturforscher etwas herausgefunden, oder eine chemistische Methapher f&#252;r eine psychische Verfassung erfunden?</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu noch nie gesehen von rebsch</title>
		<link>http://www.wegvonwegen.de/2012/01/25/noch-nie-gesehen/comment-page-1/#comment-3920</link>
		<dc:creator>rebsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:47:15 +0000</pubDate>
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		<description>Das Auge der anderen ist ein spezifischer  Spiegel - ein Seelenspiegel, dem keiner entgeht, ob er nun seinen Wiederschein in den Augen-Blicken der Mitmenschen annimmt oder nicht. Selbsterkenntnis ist gebunden an diese Reflexion: die Selbstsicht mu&#223; sich brechen an der Wahrnehmung durch die Anderen. Das ist eine Beugung von Angesicht zu Angesicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Auge der anderen ist ein spezifischer  Spiegel &#8211; ein Seelenspiegel, dem keiner entgeht, ob er nun seinen Wiederschein in den Augen-Blicken der Mitmenschen annimmt oder nicht. Selbsterkenntnis ist gebunden an diese Reflexion: die Selbstsicht mu&#223; sich brechen an der Wahrnehmung durch die Anderen. Das ist eine Beugung von Angesicht zu Angesicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lernst&#252;cke von rebsch</title>
		<link>http://www.wegvonwegen.de/2012/01/19/lernstuecke/comment-page-1/#comment-3918</link>
		<dc:creator>rebsch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:30:26 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem, dass Canetti nicht nennt, ist das Folgende: Man beruhigt sich bei den Verwandten nur darum, weil man sie nach dem eigenen Bild von sich und ihnen modelt. Ihr Andersein wird &#252;berblendet. So scheinen sie vertraut und man kann sich im Einverst&#228;ndnis mit ihnen w&#228;hnen in allem, was man so denkt. Das Fremde am scheinbar Vertrauten wird heimelig gemacht.  Dieser Modus der Entfremdung bleibt dem Selbst verhaftet und haftet f&#252;r Irrt&#252;mer, gegen die man sich blind gemacht hat.  Vom Fremden und von Fremden lernt man ebenfalls nur dann, wenn man mit dem R&#228;tselhaften an ihnen leben kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem, dass Canetti nicht nennt, ist das Folgende: Man beruhigt sich bei den Verwandten nur darum, weil man sie nach dem eigenen Bild von sich und ihnen modelt. Ihr Andersein wird &#252;berblendet. So scheinen sie vertraut und man kann sich im Einverst&#228;ndnis mit ihnen w&#228;hnen in allem, was man so denkt. Das Fremde am scheinbar Vertrauten wird heimelig gemacht.  Dieser Modus der Entfremdung bleibt dem Selbst verhaftet und haftet f&#252;r Irrt&#252;mer, gegen die man sich blind gemacht hat.  Vom Fremden und von Fremden lernt man ebenfalls nur dann, wenn man mit dem R&#228;tselhaften an ihnen leben kann.</p>
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		<title>Kommentar zu ausgebliebener Schnee von sylvia</title>
		<link>http://www.wegvonwegen.de/2012/01/14/ausgebliebener-schnee/comment-page-1/#comment-3905</link>
		<dc:creator>sylvia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 18:09:36 +0000</pubDate>
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		<description>wo war er nur, der schnee? jeden morgen liefen die leute hinaus, schauten &#252;ber die ganze insel hin und sahen nichts, was auch nur im entferntesten an schnee erinnerte, na, vielleicht die schaumflocken, die das meer an den windigen strand spuckte. entt&#228;uscht gingen dann alle ins friesenst&#252;bchen, wo sie bei tee mit kluntjes und sahne sa&#223;en und r&#228;tselten. der schnee ist ausgegangen, sagte der lange Hinnerk. ja, das wissen wir ja, sagten die menschen, aber warum bleibt er so lange? wir gehen auch aus und ein und kehren stets zur&#252;ck. der schnee aber bleibt aus, wer weiss, wo. in diesem jahr kommt er nicht wieder, sagte Hinnerk. und ich weiss auch warum, sagte der kleine piet und nahm sich noch ein dickes kandisst&#252;ck aus dem rosenberankten zuckert&#246;pfchen. und warum? warum? sag uns warum? riefen die leute. ihr seid selber schuld, sagte der kleine piet. warum r&#252;hrt ihr in euren tassen die wolken fort? das darf man niemals tun. ohne wolken - kein schnee. ist doch wohl klar, oder? und er tunkte seinen zeigefinger in den sahnetopf und leckte behaglich den finger sauber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wo war er nur, der schnee? jeden morgen liefen die leute hinaus, schauten &#252;ber die ganze insel hin und sahen nichts, was auch nur im entferntesten an schnee erinnerte, na, vielleicht die schaumflocken, die das meer an den windigen strand spuckte. entt&#228;uscht gingen dann alle ins friesenst&#252;bchen, wo sie bei tee mit kluntjes und sahne sa&#223;en und r&#228;tselten. der schnee ist ausgegangen, sagte der lange Hinnerk. ja, das wissen wir ja, sagten die menschen, aber warum bleibt er so lange? wir gehen auch aus und ein und kehren stets zur&#252;ck. der schnee aber bleibt aus, wer weiss, wo. in diesem jahr kommt er nicht wieder, sagte Hinnerk. und ich weiss auch warum, sagte der kleine piet und nahm sich noch ein dickes kandisst&#252;ck aus dem rosenberankten zuckert&#246;pfchen. und warum? warum? sag uns warum? riefen die leute. ihr seid selber schuld, sagte der kleine piet. warum r&#252;hrt ihr in euren tassen die wolken fort? das darf man niemals tun. ohne wolken &#8211; kein schnee. ist doch wohl klar, oder? und er tunkte seinen zeigefinger in den sahnetopf und leckte behaglich den finger sauber.</p>
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		<title>Kommentar zu Neujahrsmorgen von sylvia</title>
		<link>http://www.wegvonwegen.de/2012/01/01/neujahrsmorgen/comment-page-1/#comment-3866</link>
		<dc:creator>sylvia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 22:16:57 +0000</pubDate>
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		<description>und kater streunen durch die hirne, alle windungen hinauf und hinunter, maunzen und fauchen und schlagen ihre krallen in die maltr&#228;tierten k&#246;pfe, die im nachrausch sirren und summen. es hilft nicht, liegen zu bleiben, das macht sie nur noch wilder, die kater. darum erheb dich aus der lakengruft, schn&#252;r die schuhe und lauf in den wald, &#252;ber nasses laub, unter triefenden zweigen hindurch, sieh die nassen gl&#228;nzenden &#228;ste, sie winken dir, winken dich tiefer hinein in den neujahrsmorgen, geh einfach weiter, bis die kater sich schleichen und eine fadenscheinige sonne f&#252;r momente erscheint.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>und kater streunen durch die hirne, alle windungen hinauf und hinunter, maunzen und fauchen und schlagen ihre krallen in die maltr&#228;tierten k&#246;pfe, die im nachrausch sirren und summen. es hilft nicht, liegen zu bleiben, das macht sie nur noch wilder, die kater. darum erheb dich aus der lakengruft, schn&#252;r die schuhe und lauf in den wald, &#252;ber nasses laub, unter triefenden zweigen hindurch, sieh die nassen gl&#228;nzenden &#228;ste, sie winken dir, winken dich tiefer hinein in den neujahrsmorgen, geh einfach weiter, bis die kater sich schleichen und eine fadenscheinige sonne f&#252;r momente erscheint.</p>
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		<title>Kommentar zu Nachttuch von sylvia</title>
		<link>http://www.wegvonwegen.de/2011/12/13/nachttuch/comment-page-1/#comment-3851</link>
		<dc:creator>sylvia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 16:16:54 +0000</pubDate>
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		<description>...auch k&#246;nnte man sie auf einer leine in den wind h&#228;ngen, der sie aufbauscht und flattern l&#228;sst und durchpustet, fein und durchscheinend werden sie dann, ein reines gewebe ohne nachtmare, rein und frisch und hell, um sch&#246;nes zu fangen, farbiges, t&#246;nendes, swingendes, ein fr&#246;hlich schunkelndes netz mit apfelsinenduftigen gr&#252;&#223;en in alle finsteren und modrigen traumh&#246;hlen hinein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;auch k&#246;nnte man sie auf einer leine in den wind h&#228;ngen, der sie aufbauscht und flattern l&#228;sst und durchpustet, fein und durchscheinend werden sie dann, ein reines gewebe ohne nachtmare, rein und frisch und hell, um sch&#246;nes zu fangen, farbiges, t&#246;nendes, swingendes, ein fr&#246;hlich schunkelndes netz mit apfelsinenduftigen gr&#252;&#223;en in alle finsteren und modrigen traumh&#246;hlen hinein.</p>
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