Monatsarchiv für April 2010

total verlaufen

Freitag, den 30. April 2010

Spruch der Stachelratte:

img_3271kl.jpgin der Nacht kenne ich mich aus,
aber tagsüber -:
heillos
verratzt.                                                                  img_3272kl.jpg

unter Fröschen

Donnerstag, den 29. April 2010

Frösche in Chorälen, über Stunden, ohne abzuschalten.

Tausende von anschwellenden und abschwellenden Sprech- oder Singblasen.

Nach Stunden – oder wenn sich der Schatten eines Raubvogels zeigt -

eine plötzlich eintretende Stille.

Manchmal schweigen sie auch ohne ersichtlichen Grund.

Dann taucht da oder dort ein einzelner Frosch in den Raum.

Er hält ihn unbeirrt durch, den Choral, während alle anderen still und mit ihren Gedanken weit weg im ewigen Dämmer von Röhricht und Schilf sind.

 

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mehrschichtig

Mittwoch, den 28. April 2010

Überklebungen, verdunkelte Landschaften, Blicke durch eine Drehtür in die Windungen eines Schneckenhauses. So oder ähnlich.

Themen, Produktionen.

Allgemein Schwärzungen, Verdunklungen, Umnachtungen.

Vielleicht hätten die alten Adepten ihre helle Freude daran:

Nigratio, rufen sie, Nigratio!

Dabei wissen sie, dass keiner schwarz-auf-weiß …

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unterwegs

Dienstag, den 27. April 2010

img_3257kl.jpgBesuch

img_3256kl.jpgZwischenfall

img_3255kl.jpgRückverwandlung

Umkehr

Montag, den 26. April 2010

Dort, wo in den Blick genommen wird, was einen treibt, erfolgt eine erste
Konfrontation.

Nicht mehr nur den Rücken zeigen, jetzt die Stirn bieten.

Eine Entgegnung oder Gegensetzung, vielleicht eher ein Innehalten und Umwenden.

Aber genau hierin, im Widerstand, findet „Seele“ ihre erste Eigenwirksamkeit und Wirklichkeit.

Aufs Große und Ganze gesehen sind Mut und Wut nicht rohe Stiefeltern, sondern ihre eigentlichen Gebär- und Zeugekräfte.

Pfahlwurzeln

Sonntag, den 25. April 2010

Notfalls sprengen sie Betonpfeiler, Zementmischmaschinen, Plattenbauten oder

wo immer sie Fuß gefasst haben.

Sie beißen sie sich durch, überall, wenn es sein muss.

Wahre Löwenzähne mit Pfahlwurzeln.

Ihre erstaunlichen Kräfte empfangen sie direkt aus dem ausstrahlenden Diskus

der Sonne.

Warum?

Weil sie die so meisterhaft imitieren, auf Wiesen auslegen, auf Weiden ausbreiten.

 

April, ein unvermuteter Temperaturanstieg,

und schon trifft man ihre Darstellungen überall an,

selten aber so einzeln wie hier.img_3245kl.jpg

Zaungäste

Samstag, den 24. April 2010

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Träume als lästige Zaungäste.

Sie flattern in den Maschen und zwischen den Verdrahtungen

die sich im Dösen ausspannen.

Einige sind gelb gefiedert, andere blau oder gesprenkelt.

Eisvögel gibt es darunter, Kiebitze, Haubenlerchen.

Aber in Wirklichkeit haben sie keine so schönen Namen,

schleudern Brocken durch die Luft und

zwitschern unverständliche Gesänge.

Sie stören, ja, sie stören.

in der Zerstreuung

Freitag, den 23. April 2010

gläubiges und ungläubiges Leben in den Wissensbeständen disparater Diagnosen

 

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Tiefseetraum

Donnerstag, den 22. April 2010

file2204kl.jpgTraum i.d.
Tiefsee

Traumarten

Mittwoch, den 21. April 2010

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Alpträume und Tagträume sind als Traumkategorien bekannt.

Es lassen sich aber auch Tiefenträume und Oberflächenträume erkennen.

Sie treten als Parallelträume auf, in Tiefen und
an Oberflächen, vorder- und hintergründig

zugleich,

tagaus tagein

in Aktion.