Monatsarchiv für September 2009

Kunst praktiziert Täuschung

Mittwoch, den 30. September 2009

aber nicht einfach so

sondern im Hinblick

im Hinblick zum Beispiel

auf eingefleischte Erwartung

dass etwas so und so eintritt

so und so kommt.

Kunst zeigt, dass es nicht kommt und

ganz anders doch

irgendwie irgendwo

eintritt

Kunst als Schein

Dienstag, den 29. September 2009

der Ausdruck Täuschung sagt es schärfer:

hier wird gearbeitet an

Vor-Täuschung von Wirklichkeit und an

Vor-Schein von Wahrheit

zur Sache

Montag, den 28. September 2009

Kommentar eines erbosten Passanten:

„ins Leere laufen lassen, das kenn’n wir alle!“

Oder sollte er könn’n gesagt haben?

drinnen und draußen

Sonntag, den 27. September 2009

: wie Leitersprossen

und Räume liegen oder

klettern dazwischen …

Hand Faust Fingersachen

Samstag, den 26. September 2009

Zeigestücke = Monstra

auf die Finger sehen:

weil alles irgendwann

zwischen ihnen

durchrinnt

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gibt das einen Fingerzeig?

keine Kunst

Freitag, den 25. September 2009

Kunst ist die interessanteste Alternative,

jedenfalls die anregendste Spielart -

soll man sagen davon oder

besser dazu?

Merke

Donnerstag, den 24. September 2009

Rätsel heißen Rätsel, weil sie im Zuraten offen lassen und frei stellen.
Sonst müssten sie Lehrsel heißen.

den Tag zur Nacht gemacht

Mittwoch, den 23. September 2009

in schlaflosen Träumen umhergewälztimg_1331.jpg

alter Uhrglasspruch

Dienstag, den 22. September 2009

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die Zeit verrinnt im Glas

geht rein und nehmet Maß

siebt durch und stellet fest:

sie eilt und bleibt

kein Rest * …

 

 

* vgl. engl. to rest

Vexierbild Schmetterling

Dienstag, den 22. September 2009

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