Monatsarchiv für Juni 2009
suburban
Montag, den 22. Juni 2009Erscheinungen
Sonntag, den 21. Juni 2009im Licht eines unvermuteten Selbst
Bekenntnisse begleitet von Erkenntnisblitzen, die an Augustin und Rousseau erinnern.
Konfessionen in Plenarsälen, im Lichte meteorologischer und später kosmischer Witterungen.
zu “Fluch, Flucht und Ausflug”
Samstag, den 20. Juni 2009Nachgedanke zu SATOR AREPO
Freitag, den 19. Juni 2009SATOR
AREPO
TENET
OPERA
ROTAS
in der Achse des Magischen Quadrats steht N. Es steht und wirbelt in einem Mittelpunkt, der sich infolge des Wirbelns verändert: es zieht von draußen herein und schleudert aus dem Innern hervor.
Das erfolgt gleichzeitig, allerdings nicht der Wahrnehmung nach.
In der Wahrnehmung gehen die Bewegungen womöglich auch vonstatten, aber höchstens gegenläufig.
Sie erfolgen nicht eine aus der anderen.
Der Wundepunkt der Schlange ist die Achse, in der die Räder hängen.
SATOR AREPO hält und dreht sie.
SATOR AREPO erinnert an den “Großen Beweger”, den Aristoteles hypostasiert hat.
Und doch erfolgen die Drehungen und vor allem die Wendungen aus der Schlange,
N wie nachasch
Ohne selbst Mittelpunkt zu sein, macht N(achasch) den Mittelpunkt anschaulich.
N zeigt, das ist zentral, wie der Ort, wo Baum der Erkenntnis sprießen könnte.
N hält nichts aufrecht oder stabil, aber rotiert in der Achse und in allen Umlaufbahnen, die rund oder elliptisch, ringförmig oder eiförmig, oval oder zirkulär verlaufen.
Also noch einmal:
ROTAS sind die um die Achse schwingenden Umläufe oder Räder.
Sie gruppieren sich unterschiedlich beschleunigt und teils enger, teils weiter um die in N verlaufende Achse. Diese ist wahrscheinlich gekrümmt und ihre Enden berühren sich im Unendlichen, wie im geometrischen Lehrsatz Parallelen und Tangenten.
Dort erfolgt eine Art Umschlag:
dort schnäbeln sie sich und es werden Kaninchen daraus, weiß und voller Lebensgeist.
Sie springen in großen Sätzen über den Rand des schwarzen Zylinders, den der Zauberer ins All schwenkt, in ein Universum voller Milchstraßen und leuchtender Sternbilder.
die Natur der Sache
Donnerstag, den 18. Juni 2009es liegt in der Natur der Sache dass Sachen Sachen und keine Undinge sind. Auch keine Menschen oder Bäume. Das liegt in ihnen, so wie es auch Bäumen und Menschen eingegraben ist, Menschen bzw. Bäume zu sein. Das ist ihre Sache. Das liegt ihnen im Blut, im Kern, in Mandel oder Kastanie, in Buchecker und ebenso im Ei, das den daraus schlüpfenden Wesen vorausgeht und bei seiner Entstehung deren Anlagen und Muster, Schicksale und Begegnungen einfängt. Für den Transport, wo niemand weiß, wohin, wird sorgfältig verpackt, als ginge die Reise einmal um die Ewigkeit, eine große Umrundung, wie die der Sonnen, Monde und Atomkristalle.
Die Natur der Sache wird manchmal in Gittern ausgewiesen, hängt in Netzen und Waben aus. Unterschiedliche Naturen. Aber sie gehen auf einander zu, sie streifen sich wie Wellen im Licht.