Monatsarchiv für Februar 2008

in höheren Regionen

Donnerstag, den 21. Februar 2008

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orchestrale Gebirgslandschaft,
behelfsmäßig instrumentiert

kopfarbeiten

Donnerstag, den 21. Februar 2008

Im Mansardenzimmer des Elfenbeinturms. Dort ist sein Schreibzimmer. Tag für Tag denken. Am Arbeitstisch, an den grünen Arbeitstisch denken, mit grünem Filz überzogen. Das Papier in einer tiefen Schublade, ganze Stapel davon in einer einzigen Schublade. Gedankenbrot auch daneben. Am grünen Arbeitstisch von weißen Wolken träumen, die durch einen blauen Himmel ziehen. Sie schweben nicht, sie ziehen. Man sieht von unten auf ihre Bäuche und auf den Nabel, wenn keine anderen Wolken sich gerade davor setzen. Federleicht streichen sie über die Scheitel der Wälder und Gebirge mit ihren Bäuchen, ohne zu kratzen. Ein vollkommenes Gleiten, in Jahrtausenden erlernt und eingeübt bei Wind und Wetter. Bei Regen wird man von Kopf bis Fuß eingerieben, dann in eine Matte gewickelt und in die Lüfte getragen. Das entspricht dort der Taufe.

Bühnenaufgang

Mittwoch, den 20. Februar 2008

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mit Gewalt ohnmächtig

Dienstag, den 19. Februar 2008

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s.o.T. (sonst ohne Titel)

Montag, den 18. Februar 2008

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Die eigentliche Bedeutung ist Rätsel.
Wörtlich Wegzeichen, weil sie unterwegs raten helfen:

auf dem Meer, in der Wüste, überall, wo es zuweht.

aus einem örtlichen Poesiealbum

Sonntag, den 17. Februar 2008

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Jeden Tag wieder neu anfangen – was für ein unerhörtes Beginnen, beklemmend, atemberaubend. Aber hat man die Wahl?

Die morgendlichen Anfänge sind die schlimmsten. Dann mittags, dann abends.

Aber was könnte man in Wirklichkeit anderes tun, als verzweifelt und ingrimmig anpacken?

Es könnte ja sein, dass nach vielen vertanen und verrieselten Jahren und Tagen jetzt wirklich zum ersten Mal, dass in der Tat was passiert und hervorgeht, was noch niemals und nirgendwo vorkam.

extra mental states

Samstag, den 16. Februar 2008

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Ausnahmezustände unter vielen,
Regeln unter vielen:
Es braucht nur einen Fuß, um abzuknicken.
Einen einzigen. Der zweite hält vielleicht einen Stock vorausgesetzt.
AUSNAHMESTÄNDE sind viele:
Es bräuchte nur ein Fuß umzuknicken und nirgends ein Handy.
Es braucht gar nicht viel, eine Handvoll Asche in die Urne – und …
das alles gibt es umsonst.

o.k. (ohne Kommentar)

Freitag, den 15. Februar 2008

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Donnerstag, den 14. Februar 2008

A: Pass auf dich auf!

B: Tu ich schon lange, hilft nicht.
Vielleicht müssen andre
aufpassen, damit nichts passiert.

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was war da noch?

Mittwoch, den 13. Februar 2008

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da war doch was -

was war da noch?