Monatsarchiv für Januar 2008

legen, setzen, stellen

Donnerstag, den 31. Januar 2008

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darlegen ist nicht darstellen;

darsetzen sitzt etwa dazwischen.

Was sich bei einer guten Darstellung einstellt, war vorher nicht sichtbar, nicht existent.

Es zeigt sich jetzt, erstmals.

Darlegung: da wird auf bereits vorhandenes Material zurückgegriffen:

Argumente werden ausgebreitet und angeordnet, dass sie einleuchten.

Ein offensichtliches Daliegen, das überzeugt.

Darsitzung – da bleibt leider alles offen und zweifelhaft zwischen den Stühlen.

Dargesetztes sitzt nicht aus eigener Kraft, kann weder stehen noch liegen, schwankt, kippt, fällt bei längerem Sitzen, bei geringer Erschütterung um.

Dann liegt alles platt, verwirrend, zerstreut.

Anders das Dargelegte: es findet das seinen gehörigen Platz findet und reiht sich selbstsicher ein.

bitte recht freundlich!

Mittwoch, den 30. Januar 2008

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ergebnislose Suche
nach dem Busenfeind

Ausstellung, Exhibition

Dienstag, den 29. Januar 2008

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Tattoo exhibitionist’s hiding

keine Kunst

Montag, den 28. Januar 2008

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Sonderbares Bestreben, nicht nur irgendwelche erlebten Orte

da und dort

vielmehr die ganze Welt zum Schauplatz zu machen

von Dramen

die bloß Unruhe stiften

in Wirklichkeit

niemanden angehn.

 

 

Momentan

Sonntag, den 27. Januar 2008

Jetzt bin ich einmal nicht dran, sagst du.

Heute ist glücklicherweise nichts dran.

Vorbereitungen auf Ferien, auf Urlaub davon.

Unter einem Himmel, unter einem Zirkuszelt vielleicht..

Dort hütet der Förster seine Schafe und der Milizionär geht barfuss.

Dort geschieht alles ausnahmsweise, alles umsonst. Bleibt zufällig,

wird zu keiner Regel.

Wechselfälle eines Enthusiasten

Samstag, den 26. Januar 2008

In Zeichnungen darben, in Musik schwelgen, zwischen Worten stochern

und humpeln, immer in freundlicher Distanz und aus unverstrickter Nähe.

Markus erzählt

Freitag, den 25. Januar 2008

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Ich hab ihn lieb. Ich hab ihn sehr lieb.

Er hat ein Halsband an und ein Geschirr, schwarz.

Das Fell ist weich und weiß wie ein Federbettchen.

Er bellt wu wu wu.

Knurrt manchmal und bellt.

Ich streichle ihn, so – übern Kopf – an den Ohren, Schlappohren hat er.

Stummelrute auch, schön weich. Aber nicht an der Rute packen, dann ist er sauer!

Ich schlafe mit ihm in einem Bett, niedlich ist er.

Hundeleine, die ist bunt, die ist lang.

So, das reicht!

Weiter:

die Katze liebt den Knut auch mal.

Die Katze mag gern Affen. Der Affe klopft sich auf die Brust und macht so: Huuhuuuhööö!

Die Katze maiut, sie versteht jedes Wort von dem Affen.

Sie hat’n langen Schwanz und ist getigert.

Der Affe mag die Katze, aber den Knut nicht, den nicht, nein.

Die Katze hat ein Flohhalsband an, hat die Katze an.

Miaut.

Meine Nichte hat’n Papagei gekriegt zu Weihnachten, aus Stoff, der ist schön, hat bunte Federn. Sein Gefieder, das ist gelb und blau.

Die verstehen sich gut, alle, die Vögel, die Katze.

Und der Affe auch?

Der Affe auch.

Verstehen sich alle gut.

 

 

Auftritt

Donnerstag, den 24. Januar 2008

wegvonwegen2001812.jpgHallo bloß

nicht erschrecken –

ich bin’s!

los Los!

Donnerstag, den 24. Januar 2008

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Los los

es löst sich

es löst sich auf!

momentmal

Donnerstag, den 24. Januar 2008

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auch dieser wunderschöne tag –

momentaufnahme

momentausnahme